• Valentina

Travel: Barcelona

Heute morgen bin ich wieder in Stuttgart gelandet und sitze nun schon wieder hier um meinen Bericht über die vergangene Woche in Barcelona zu schreiben. Die Vorfreude war riesig und auf Instagram habe ich schon einige Einblicke gegeben und ein wenig darüber erzählt, wie es mir dort gefallen hat. 



Ich habe mich zwar richtig darauf gefreut, aber aufgeregt war ich nicht. Weder von meinem ersten Flug noch von der Zeit in Barcelona. Um ehrlich zu sein war ich am Tag der Hinreise sogar ziemlich schlecht gelaunt und hatte gar keine Lust. Doch am Flughafen hat sich die Stimmung ein wenig gebessert und ich war gespannt auf alles was kommt. Mir war klar, dass ich wegen meiner Blutzuckergeräte und der Insulinpumpe nicht einfach durch die Kontrolle durchspazieren kann, größere Probleme hatte ich aber keine. 

Der Flug war super entspannt.

Wir wurden gewarnt, dass man besonders als Tourist Opfer von Diebstählen werden kann. Daher wurden alle Taschen und Beutel ganz eng an den Körper geschnallt, der Koffer fest gehalten und beim hinunterlaufen der gesamtem La Rambla mitsamt Gepäck auf alles geachtet, was einem wertvoll ist. 

Die Unterkunft war abartig schrecklich, wobei ich darauf nicht eingehen will, denn schließlich mussten 30 Schüler für eine Woche untergebracht werden. Ich denke, dass man mit 10-15€ mehr pro Nacht ein sauberes, schimmel- und kakerlakenfreies Hostel hätte finden können aber dazu brauche ich nicht mehr sagen.

Am ersten Abend sind wir ein wenig durch die Gassen gegangen und mir war gleich klar, dass wir nicht im schönsten Teil Barcelonas gelandet sind. 


Der erste richtige Tag war mit vielen Besichtigungsterminen und Programmpunkten versehen, wodurch ich ein wenig Orientierung bekommen habe. Die vielen kleinen Gassen laden zum Verlaufen ein und wenn man einmal erst mittendrin ist, kommt man nicht so einfach wieder raus. Doch wen man sich an der langen Einkaufsmeile La Rambla orientiert, findet man eigentlich alles wieder. Wir haben auch als Gruppe täglich zusammen in einem Restaurant gegessen und ich habe wirklich jeden Tag etwas neues probiert. Vor allem einheimische und klassische spanische Gerichte habe ich mir nicht entgehen lassen und schnell gefallen an der spanischen Küche gefunden. 



Am Strand waren wir auch ein paar Mal und ich muss sagen, dass ich mich davor gefürchtet habe, mir selbst die Vorfreude auf den Sommerurlaub zu nehmen. Doch eigentlich freue ich mich durch die paar Stunden, die ich im Mittelmeer gebadet habe, noch mehr auf Kroatien und die Zeit dort. Der Strand ist riesen groß und man kann super baden und schwimmen.





Begeistert war ich auch vom Montjuïc und dem Weg nach oben. Es war zwar sehr heiß und anstrengend aber die Sicht auf den Hafen und auf die Stadt ist einfach toll.



Eine der schönsten Attraktionen war das Wasserspiel der Font Magica. Mehrere Minuten, wenn nicht sogar Stunden, schießen Wasserfontänen über den Platz und werden von buntem Licht und Musik begleitet. Wenn man früh genug dort ist, kann an noch einen guten Platz ergattern und das ganze Spiel in Ruhe ansehen. 

Die Sagrada Familia ist für mich das absolute Highlight gewesen. Ein so wunderschönes Gebäude mit so viel Ideen und Gedanken. Unglaublich gute und genaue Umsetzung mit großer Bedeutung und Kreativität. Die Basilika von Antoni Gaudi hat mich so fasziniert, dass ich tatsächlich nur dafür noch einmal nach Barcelona gehen würde. Die Basilika wird schon seit 135 Jahren gebaut und soll im Jahr 2026 zum 100. Todestag des Architekten fertiggestellt werden. 





Wer eine Karte für die Oper in Barcelona kriegen kann, sollte auch die unbedingt besuchen. Das Gebäude ist wunderschön und das Stück, welches wir uns angesehen haben, war auch sehr amüsant und kein bisschen langweilig 

Da ich von der Architektur von Antoni Gaudi sowieso schon begeistert war, hat mich auch die Casa Battlo umgehauen. Alles an dem Haus ist einfach beeindruckend und faszinierend.



Der Park Güell war ebenfalls wunderschön und ist auf jeden Fall sehenswert. Hier merkt man wieder wie viel Kraft und Ideen Gaudi in die Architektur gesteckt hat und wie stark sein Wille war, einen einzigartigen und besonderen Park zu gestalten. Auch von der Aussichtsplattform dort kann man sich ganz Barcelona von oben angucken. 



Eine Sache ist mir besonders aufgefallen: die Getränke an den Ständen sind extrem teuer und die großen Supermärkte sind total überfüllt. In der Markthalle kann man zwar preiswert und vergleichsweise gesund essen, man muss sich aber wirklich durchdrängeln und aufmerksam sein. Natürlich kann man gegen Abend bessere Angebote ergattern, man muss aber bedenken, dass die Ware dann nicht ganz frisch ist.


In den Restaurants, in denen wir gegessen haben, war das Essen meistens unglaublich lecker. Wir hatten Vor-, Haupt- und Nachspeise für einen angemessenen Preis. Leider kann ich nicht alle Namen der Lokale wiederfinden aber allgemein kann man in Barcelona sehr gut essen. 












Essen in A Tu Bola

Sehr kleines, gemütliches "Restaurant" am Ende einer Seitenstraße der La Rambla. Essen war sehr lecker, besonders die Fleischbällchen und die dazugehörenden Soßen


XX Valentina

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