• Valentina

Mein Meal Prep & die beste Seite für gesunde Rezepte

Meal Prep - der Begriff ist bestimmt jedem schon einmal um die Ohren geflogen. Zugegeben, das dafür deutsche Wort "Vorkochen" klingt da schon echt langweilig, dennoch lohnt es sich, auf den langjährigen Trend auf zu hüpfen. Ich zeige euch meine Art von Meal Prep und habe euch dazu noch meine Lieblingsseite für gesunde Rezepte verlinkt mit Bilder von nachgekochten Gerichten.


Wir kennen es doch alle: die Mittagspause ist zu kurz und die Schlange bei Bäcker nebenan ist zur Mittagszeit lang. Außerdem essen wir auf Dauer auch nicht unbedingt abwechslungsreich, weil die Gerichte in Lokalen nicht so oft wechseln und sich die Auswahl beim Imbiss oder Bäcker nicht unbedingt erweitert. Und von den Kosten brauchen wir erst gar nicht sprechen.


Diese Punkte sind schon völlig ausreichend, um auf selbstgekochtes Mittagessen umzusteigen. Denn Fakt ist, wir nehmen uns zu wenig Zeit zum Essen und greifen bei Mahlzeiten außer Haus zu ungesunden, schnellen Gerichten. Die steigenden Preise machen sich natürlich auch hier bemerkbar. Vor kurzem habe ich eine belegte Laugenstange 3,50 € bezahlt und das ist ja noch nicht einmal eine Mahlzeit, von der man satt wird. Auch bei vermeintlich günstigen Fast Food-Ketten zahlt man für eine ganze Mahlzeit 13-15€. Für dieses Geld koche ich Zuhause 4 Portionen!


Der amerikanische Trend tendiert dazu, einmal in der Woche für die kommenden 7 Tage vor zu kochen. Ich habe diesen Trend für mich entdeckt und dabei ein wenig angepasst.

Seit Hubby und ich im Dezember 2020 zusammengezogen sind, koche ich fast jeden Tag. Dabei koche ich für den Abend und den Folgetag und dieses System hat sich bewährt.


Hubby hat zuvor meistens nur 1 x während der Arbeitszeit gegessen und sich mir schon nach wenigen Tagen gesagt, dass er sich besser fühlt, seit er im Laufe des Tages eine Mahlzeit zu sich nimmt. Für mich war es schon immer normal, mittags warm zu essen. Deswegen konnte ich mir das nie vorstellen, wie einen belegte Brote zufrieden stellen konnte.


Zugegen war es während dem Home Office auch ziemlich leicht, ordentlich zu Mittag zu essen, denn ich hatte alles, was ich dafür benötige, um mich herum. Ich konnte auch mal während der Arbeit Nudeln aufsetzen oder etwas in den Ofen schieben. Vor wenigen Tagen hat sich das durch meinen Jobwechsel geändert und nun packe ich 2 Lunch Boxen täglich.


Durch den neuen Job habe ich jetzt auch weniger Freizeit und somit auch weniger Zeit, um in der Küche zu stehen und um ehrlich zu sein hebe ich mir aufwendige Gerichte jetzt auch lieber für das Wochenende auf. Dabei möchte ich unter der Woche aber nicht auf ausgewogene und leckere Mahlzeiten verzichten, weshalb ich mich etwas umstrukturiert habe. Da ich schon früh aus dem Haus gehe, teile ich das Kochen nicht mehr in morgens und nachmittags ein. Wenn ich also vor 2 Monaten morgens den Heftteig geknetet habe, um ihn mittags weiter zu bearbeiten, koche ich jetzt lieber Gerichte, die ich "am Stück "machen kann. Und dabei soll es auch möglichst schnell gehen oder so lange alleine vor sich hin kochen, dass ich in der Zwischenzeit andere Dinge erledigen kann.


Meistens setze ich mich freitags hin und schreibe mir die Gerichte für die kommende Woche auf. Ich achte dabei darauf, Lebensmittel zu verwenden, die bald schlecht werden, lange offen sind oder langsam einfach mal aufgebraucht werden sollten. Dann schreibe ich meine Einkaufsliste und kaufe alles, was mir noch fehlt ein.



Bei der Suche nach Rezepten nutze ich Pinterest am meisten und besuche die Seite von EAT SMARTER. Dort findet man klassische Gerichte in gesunden Varianten und viele weitere Rezepte, die interessant und gleichzeitig gesund sind. Auf der Homepage von EAT SMARTER könnt ihr, ebenso wie auf deren Pinterest Profil, nach Kategorien filtern. Ob vegetarisch, vegan, Low Carb, Keton, Ideen fürs Grillen, Eintöpfe, süße Speisen, Frühstück oder Abendsessen, es gibt für jeden etwas. Die Rezpte sind einfach und die Zeitangabe ist sehr realitisch. Außerdem wird einem der Health Score angezeigt, wodurch man das Rezept kinderleicht einordnen kann. Die Zutatenliste passt sich automatisch an, wenn man die Anzahl der Portionen ändert, wodurch das Kochen super easy wird. Ein ganz wichtiger Punkt für mich ist außerdem die Größe der Portionen. Bei vielen gesunden Rezepten sind die Portionen so klein, dass man 2 braucht, um satt zu werden. Bei EAT SMARTER ist das nicht so. Die Portionen reichen für einen Erwachsenen aus und machen satt, sodass man nicht nach kurzer Zeit wieder hungrig ist.


Ich liebe die Rezepte von EAT SMARTER und koche sie regelmäßig nach. Ihr findet unten eine kleine Galerie der Rezepte, die ich nachgekocht habe. Entschuldigt bitte, dass die Bidler aus meinem Instagram Story-Archiv sind und die Verlinkung auf dem Bild zu sehen ist. Ich hatte die Originale leider nicht mehr.


Mit einem Klick auf das Bild kommt ihr auch direkt zum Rezept.







Weitere Rezepte von EAT SMARTER, die ich ausgetestet habe (ohne Bilder)

Reis-Spinat-Topf mit Süßkartoffeln


Tortellini-Auflauf mit Schinken und Frühlingszwiebeln


Smarte Bolognese Pasta


Putengeschnetzeltes mit Zucchini


Schinken-Rucola Frittata


Hähnchen-Reis-Pfanne mit Brokkoli


Spinat-Kartoffelpüree mit Kichererbsen


Wenn ihr noch andere gute Seiten mit gesunden Rezepten kennt, lasst mir gerne einen Kommentar da.


XX Valentina