• Valentina

Home Workout - meine Tipps für dein Heimtraining

Schon vor der Pandemie war ich ein großer Fan von Home Workouts. Dabei hab ich früher Collagen von We heart it genutzt, heute trainiere ich lieber mit YouTube-Videos. Ein paar nützliche Tipps habe ich für dich, wie deine Workouts effektiv und vor allem gesund für dich sind.


1. Richtiges Equipment

Oft sehe ich auf Instagram, wie vor allem Mädels einfach auf dem Boden trainieren. Gerade bei Sit-ups oder Crunches tut mir der Rücken alleine beim Zusehen weh. Eine Trainingsmatte ist Pflicht! Oder zumindest ein weicher Untergrund. Schmerzen oder wunder gescheuerter Rücken sind kein guter Nebeneffekt vom Training. In diesem Fall würde ich es auf jeden Fall empfehlen, "es sich gemütlich zu machen".


Ein wichtiger Punkt, den ich auch viele Woche ausgelassen habe: Sportschuhe. Am Anfang hielt ich es für falsch, drinnen Schuhe zu tragen. Aber besonders bei Cardio-Einheiten sind gedämpfte Schuhe extrem wichtig. Außerdem stabilisieren gute Schuhe den Fuß, was bei Bein- und Po-Workouts unumgänglich ist. Schließlich soll ein Workout keine Verletzungen mit sich ziehen.



2. Die richtige Ausführung

Ein wichtiger Aspekt, der für das Trainieren in einem betreuten Fitnessstudio spricht, ist die Anwesenheit von geschultem Personal. Ich weiß, dass besonders bei günstigen Fitnessstudios oft Mitarbeiter vor Ort sind, diese aber eher weniger am tatsächlichen Training beteiligt sind. Trotzdem hat man immer jemanden, der einem die richtige Benutzung der Geräte und die korrekte Ausführung der Übung erklären und einen bei den ersten Versuchen beobachten kann. Daher finde ich es grundsätzlich empfehlenswert, als Anfänger immer Clubmitglied zu sein, damit man einen Ansprechpartner hat.


Kommt diese Option aufgrund von zeitlichen, monetären oder persönlichen Gründen trotzdem nicht in Frage, würde ich dir zu Beginn Live-Workouts empfehlen. Pamela Reif spricht für gewöhnlich nicht während Ihren Videos, jedoch hat sie auch viele Live-Trainings, in denen sie während der Übung erklärt, wie die Übung richtig ausgeführt wird und worauf besonders zu achten ist. So lange man sich nicht sicher fühlt, würde ich auf jeden Fall empfehlen, Videos mit Begleitung zu wählen.


3. Das eigene Tempo

Ein weiterer negativer Punkt an YouTube-Videos ist, dass ich ganz oft versucht habe, die Geschwindigkeit des YouTubers mitzuhalten. Vor allem als Anfänger ist das eigentlich unmöglich. Und auch ich, als fast schon Sport-Freak, kann bei vielen Videos nicht mithalten, was das Tempo betrifft. Ich kann es schon, dann leidet die Ausführung aber enorm darunter. Mir ist aufgefallen, dass der Effekt bzw. der Muskelkater im Nachhinein viel stärker ist, wenn ich mich darauf konzentriere, den Muskel richtig anzuspannen und die Übung sauber auszuführen, als 100 Wiederholungen zu machen, von denen vielleicht 15 wirklich effektiv sind. Außerdem verwandeln sich z.B. Sixpack-Workouts in Cardio-Sessions, wenn ich der Geschwindigkeit des Videos folge, weil es einfach zu schnell geht und ich aus der Puste komme.


4. Die Mischung macht's!

Besonders an den Tagen, an denen ich mir lange Workouts einplane, versuche ich zwischen Anfänger-, Fortgeschrittenen- und Killer-Intensitäten zu variieren. Ein anstrengendes Workout direkt zu beginn, ein leichtes danach und Medium-Level zum Schluss. Dadurch verliere ich die Motivation nicht, da ich beim Anfänger-Video wieder etwas Energie tanke und spüre, dass es mir leicht von der Hand geht. Außerdem kann ich dadurch dafür sorgen, dass ich längere Workouts durchziehen kann, weil ich nicht schon nach 12 Minuten völlig am Ende bin.


5. Das Gesamtpaket

Ich neige dazu, ein Video als komplettes Workout zu sehen. Also zum Beispiel dieses Killer-Sixpack Workout von Pamela Reif. Das ist aber falsch. Direkt kalt mit dem eigentlichen Workout anzufangen, kann nicht nur zu Verletzungen führen, sondern wirkt sich auch auf das Ergebnis aus. Denn durch das Aufwärmen wird der Körper auf die kommende Belastung vorbereitet, das Blut fließt schneller und der Körper wird mit mehr Sauerstoff versorgt.


Aller Anfang ist schwer. Deswegen hoffe ich, dass dir meine Tipps ein wenig helfen.


XX Valentina