• Valentina

5 Dinge, die ich nie wieder kaufen würde - meine größten Fehlkäufe

Wir kennen es alle: das schlechte Gewissen, wenn man einen Fehlkauf im Nachhinein erkennt. Vor kurzem habe ich meinen Kleiderschrank ein wenig begutachtet und meine größten Fehlkäufe festgestellt und euch die Seiten zeigen, die mich vor einem erneuten Kauf (hoffentlich) abhalten.


Converser All Stars Platform Chucks

Sie standen so lange auf meiner Wunschliste und nie hatte ich mich dazu aufgerafft, sie zu kaufen, weil ich einfach so viele Paare Sneaker besitze (bzw. besaß!). Und dann waren sie irgendwann mal im Sale und ich konnte das 53. Paar Schuhe mit dem guten Preis rechtfertigen. Als die Euphorie nachgelassen hat, sind mir 2 Dinge extrem aufgefallen: sie sitzen nicht richtig und die Sohle verfällt grundlos.

Ich hab verschiedene Socken ausprobiert, dünne Sohlen eingelegt, den Schuh mal fester und mal lockerer geschnürt, die Schnürsenkel neu eingefädelt und mal durch die oberste Öse gezogen, mal weiter unten: der Schuh sitzt einfach nicht. Ich rutsche hinten raus und habe eher einen Flip-Flop an, als einen Sneaker. Und damit bin ich nicht alleine. Nicht nur auf Insta sondern auch auf der Straße sehe ich immer wieder Frauen, die ganz offensichtlich das gleiche Problem haben.


Außerdem bröckelt die Sohle einfach. Bei jedem Schritt löst sich ein kleines bisschen mehr und der Schuh wird einfach schief. Das wirkt sich nicht nur negativ auf den Tragekomfort aus, sondern sieht auch noch total ungepflegt aus.



Hèrmes Wendegürtel

Ich weiß gar nicht, ob man sich negativ über so ein unverschämt teures Stück Leder äußern darf. An meinem Hèrmes Wendegürtel, den ich zum 18. Geburtstag bekommen habe, ist generell nichts schlecht. Aber das verwendete Leder ist so unfassbar weich, dass man wirklich jeden kleinen Knick für immer behält. Außerdem reicht sich die Seite, die gerade Innen ist, extrem schnell durch das öffnen und schließe des Gürtels ab. Die Farbe lässt sich dadurch vor allem an den Kanten ab, was blöd aussieht, wenn man dann mal die andere Seite außen tragen will.



Louboutins in Lackleder

First things first: das ist kein Fehlkauf gewesen! Hier kommt nur eine kleine Kaufempfehlung! Der wohl sexieste Schuh den ich besitze und mit Garantie nicht übertroffen werden kann. Meine Louboutin Kate 100. Vor 2 Jahren habe ich mir nach Weihnachten diesen kleinen Traum erfüllt und das bereue ich bis heute nicht. Die Schuhe sind weder günstig noch bequem aber dafür ein Hingucker und das Gefühl beim Tragen ist anders. Diese High Heels geben Power und Selbstbewusstsein, versprochen! Ich hatte sie bis vor kurzem nicht so häufig tragen können, da ich mir kurz nach dem Kauf den Fuß gebrochen hatte und sich während dem anschließenden Lockdown keine Möglichkeit ergeben hatte. Im April wollte ich mir spontan in München ein weiteres Paar zulegen mit großen und entscheidenen Unterschied, dass ich mich für glattes Leder statt Lackleder entschieden habe.

Das Lackleder hat den Vorteil, dass es nicht so schnell nach gibt, gleichzeitig engt es den Fuß aber ganz schön ein, wenn man schon etwas länger drin steckt. Außerdem ist Lackleder deutlich härter, was man merkt, wenn man die Zehen anzieht oder mal in die Hocke geht und den Schuh dabei etwas knickt. Also meine Empfehlung: Louboutins ja, Kate ja, Lackleder nein!



Designer Uhren

Vor einigen Jahren war der Hype riesig: Uhren von Designern wie Michael Kors, Gucci, Armani und so weiter. Ich habe die Michael Kors Uhr meiner Mama bekommen und war damals so überglücklich und stolz. Heute denke ich darüber anders, weil ich weiß, dass hinter dem heftigen Preistag keine Qualität steckt, denn schließlich haben sich diese Marken nicht mit hoher Uhrmacherkunst einen Namen gemacht. Weder die Verarbeitung noch die verwendeten Materialen sind hier der Rede wert. Wer wirklich eine gute Uhr sucht, sollte sich an wahre Uhrenhersteller wenden und nicht an Modelabels, die mit Uhren eine weitere Kategorie in ihrem Shop belegen. Tolle Designs in der gleichen Preisklasse findet ihr bei Marken Seiko, Citizen, Tissot und Maurice Lacroix mit deutlich besserer Qualität. Tut euch selber einen Gefallen und lasst die Finger von Daniel Wellington, für die ihr auch mehrere hundert Euro ausgebt, die es nicht wert sind. Ich weiß, dass die aktuelle Zeit heraus provoziert, dass man sich bekannte Namen anzieht aber ihr müsst auch an euren Geldbeutel denken und daran, dass ihr in wenigen Jahren nichts mehr von diesem teuren Stück habt.


Dieses goldene Modell von Citizen gibt es für 120 € oder diese schöne Dress Watch von Maurice Lacroix für unter 400 €.




Und zum Schluss: Calzedonia Bikinis

Traurig aber wahr, ich habe selber noch einen im Schrank mit allen Etiketten, weil ich die Strandtasche unbedingt wollte. Und ja, das hat keinen Sinn gemacht, weil die Tasche 15 € gekostet hat und ich auch nur die Tasche hätte kaufen können aber wer weiß, was in dem Moment durch meinen Kopf gegangen ist. Ich weiß nicht, ob es daran liegt, dass ich meinen Bikini in den 3 Wochen Sommerurlaub keinen Tag im Schrank lasse aber ich bin einfach unzufrieden mit der Qualität. Das günstigste Höschen liegt bei 15 € und die Oberteile zwischen 30 € und 40 €. Man kommt also auf einen Betrag von stolzen 45 € für einen Bikini!


Das trägerlose Oberteil hat an Spannung verloren, weshalb es vorne immer zusammen geknickt ist. Außerdem ist der Stoff locker geworden und es hat sich angefühlt, als würden sich die beiden Stofflagen von einander lösen. Das Höschen hat dadurch angefangen zu hängen und es sah aus, als hätte ich mir in die Hose gemacht. Außerdem ergaben sich dadurch im sitzen Einblicke, die eigentlich verdeckt bleiben sollten. Bei meinem Bikini-Oberteil mit dem Schlangenmuster hat sich der Stoff auf einer Seite so verzogen, dass das Oberteil um 2 cm schmaler geworden ist an einem Ende. Für dieses Geld kann man sich auch in jedem anderen Shop einen Bikini kaufen, der einem eine genau so gute Figur hat, wie auch in einem Calzedonia Bikini. Und vor allem kann ich mir für den gleichen Preis gleich 2 Sets kaufen.


Habt ihr schon meinen Beitrag über 5 Investments, die sich lohnen, gesehen?


XX Valentina